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So gestalten wir die Übergänge

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Vom Elternhaus in die Krippe

Für die Eingewöhnung der Kinder in die Krippe nehmen wir uns viel Zeit. Durch eine erfolgreiche Bewältigung der Eingewöhnung erwirbt ein Kind Kompetenzen im Umgang mit immer neuen Situationen im Leben und ist in der Lage Angebote und Bildungseinrichtungen bestmöglich zu nutzen (BEP). Dieser Prozess des Übergangs von der Familie in die Krippe benötigt neben der Zeit auch noch die Begleitung durch eine feste Bezugsperson. Dies kann Vater oder Mutter sein, oder Oma / Opa, die auch sonst am Erziehungsprozess des Kindes beteiligt sind. 

Die Krippenkinder werden gestaffelt eingewöhnt, sodass auch das Personal genügend Zeit für jedes Kind hat. 
Die Dauer der Eingewöhnung ist bei jedem Kind anders (meist zwei bis drei Wochen, teilweise auch länger).
Das Krippenpersonal gewöhnt jedes Kind individuell und in Absprache mit den Eltern ein. 

Von der Krippe zum Kindergarten

Die Kinder bleiben bis zu ihrem 3. Geburtstag in der Krippengruppe. Ein Wechsel in eine Kindergartengruppe ist im Januar (wenn im Kindergarten Platz ist) oder im September möglich. 

In welche Gruppe die Kinder wechseln entscheidet die Buchungszeit und verschiedene pädagogische und organisatorische Faktoren. 
Durch Besuche der Krippenkinder in ihrer künftigen Kindergartengruppe und die Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten sollen Kontakte hergestellt und evtl. Ängste abgebaut werden. 
Die künftige Erzieherin besucht die Krippenkinder auch in deren gewohnter Umgebung (Krippengruppe), um das gegenseitige Kennenlernen zu fördern. 
Gespräche der Krippenerzieherin mit der künftigen Erzieherin vom Kindergarten sollen zum Informationsaustausch über die Vorlieben und Stärken des Kindes dienen. 
Dann muss das Krippenpersonal seine Beziehung zu den wechselnden Krippenkindern lösen, damit diese sich auf die neue Gruppe und die neuen Betreuerinnen einlassen können. 
Ein Abschiedsfest soll zusätzlich deutlich machen - die Krippenzeit ist nun vorbei!
Durch gut gelungene Übergänge werden Kinder in ihrer Persönlichkeit gestärkt und profitieren auch für weitere Übergänge davon. 

Vom Elternhaus in die Kombigruppe

Die sogenannten Kombigruppen besuchen Kinder von ca. 2,5 bis 4 Jahren und sind als "Zwischenstufe" zwischen Kinderkrippe und den Kindergartengruppen zu verstehen. Hier werden Ihre Kinder in einer geringeren Gruppengröße als im Kindergarten, von in der Regel drei Personen betreut. Uns ist es wichtig, den Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. So bieten die Kombigruppen innerhalb unseres großen Hauses einen geschützten Rahmen, in welchem die Kinder behutsam an das Kindergartendasein herangeführt und dadurch zunehmend selbstständig werden. Unsere Eingewöhnung verläuft je nach Kinderanzahl wöchentlich gestaffelt und individuell. Wichtig ist, dass eine dem Kind vertraute Person den Prozess der Eingewöhnung nach Absprache mit der Gruppenleitung begleitet.

Vom Elternhaus in den Kindergarten

Kinder ab 3 Jahren können direkt den Kiga besuchen. Für die meisten ist es ein entscheidender Schritt im Leben. Erstmals sind sie oft mehrere Stunden von ihren Eltern und / oder gewohnten Bezugsperson getrennt. 

Auch Eltern müssen sich von ihren Kindern für diesen Zeitraum trennen und dem pädagogischen Peronal ihr Kind anvertrauen. 
Durch Informationsaustausch und Gespräche wird die Grundlage für eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft gelegt. 
Auch hier führt ein gelungener Übergang zur Stärkung der Persönlichkeit des Kindes und hilft weitere Übergänge zu bewältigen.
Ein Schnuppertag im Juli soll die Vorfreude auf den Kindergarten wecken und helfen eventuelle Ängste abzubauen. 

Gruppenwechsel innerhalb der Einrichtung

Je nach Alter steht für die Krippe prinzipiell zum September ein Gruppenwechsel an. In Einzelfällen ist dies auch zum Januar möglich.

Folgende Möglichkeiten sind hierbei gegeben:
Von der Krippe zur Kombigruppe (mit ca. 2,5 Jahren)
Von der Krippe zum Kindergarten (ab dem 3. Lebensjahr)
Von der Kombigruppe zum Kindergarten (ca. 3,5 Jahre bis 4 Jahre)

In welche Gruppe die Kinder wechseln, entscheidet die Buchungszeit sowie verschiedene pädagogische und organisatorische Faktoren. Durch Besuche der Kinder in ihrer künftigen Gruppe und die Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten werden Kontakte hergestellt und eventuelle Ängste abgebaut. Die künftige Erzieherin besucht die Kinder auch in deren derzeitiger Gruppe, um das gegenseitige Kennenernen zu fördern. Durch gut gelungene Übergänge werden Kinder in ihrer Persönlichkeit gestärkt und profitieren davon für weitere Übergänge.

Vom Kindergarten in die Schule

Im letzten Kindergartenjahr wird aus dem Kindergartenkind ein "Vorschulkind". Allein schon diese Tatsache lässt bei den meisten Kindern das Selbstwertgefühl wachsen und es wird deutlich: die Kindergartenzeit geht dem Ende zu. 

Durch die besonderen Aktionen, welche die Vorschulkinder während eines Jahres machen, setzen sie sich immer wieder mit dem Gedanken an die Schule auseinander. 

Hierzu gehört

  • "Schule-Spielen": Wir schaffen eine "schulähnliche" Atmosphäre und beschäftigen uns mit "schulähnlichen" Aufgaben
  • Besuche der Kindergartenkinder in der Schule. Besuch der Schulkinder und Lehrer im Kindergarten, um die Vorfreude auf die Schule zu wecken. 
  • Gemeinsame Ausflüge aller Vorschulkinder soll Vorfreude und Kontakte fördern. 

Ein gemeinsamer Elternabend (Kindergarten und Schule) findet in der Schule statt, um auch evtl. Fragen und Sorgen der Eltern aufzugreifen. 
Ein Kooperationsbogen, der im Kindergarten im Rahmen eines Elterngespräches von Erziehern und Eltern gemeinsam ausgefüllt wird, soll der künftigen Lehrkraft als kleiner "Informationsvorsprung" dienen. Diesen Bogen können die Eltern mit zur Schuleinschreibung nehmen.