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    Internetaktion "Licht in den Schilderwald"

    Internetaktion „Licht in den Schilderwald“
    Weniger und bessere Verkehrszeichen – Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann startet „Licht in den Schilderwald“: Bayernweite Internetaktion bis Ende August – Jeder kann überflüssige oder schlecht lesbare Schilder melden

    „Licht in den Schilderwald“ ist nach Herrmanns Worten ein wichtiger Baustein des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms „Bayern mobil – sicher ans Ziel“, um die Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen bis 2020 weiter zu reduzieren und die Zahl der Verkehrstoten um 30 Prozent im Vergleich zu 2011 zu senken. Der Verkehrsminister setzt dabei auf das Engagement aller Verkehrsteilnehmer, überflüssige oder schlecht lesbare Verkehrszeichen zu melden.

    Parallel dazu hat der bayerische Verkehrsminister angekündigt, dass die Staatsbehörden zukünftig von sich aus noch stärker die Beschilderung überprüfen werden. Dabei geht es Herrmann zum einen um die tatsächliche Notwendigkeit und Qualität bestehender Verkehrszeichen. Zum anderen soll bei der Aufstellung neuer Verkehrszeichen ein noch strengerer Prüfmaßstab angelegt werden. Besonderes Augenmerk gelte der leichten Verständlichkeit von Verkehrszeichen und insbesondere der guten Sicht- und Lesbarkeit, gerade auch nachts.

    Über das unter www.sichermobil.bayern.de abrufbare „Bürgerformular“ kann jede Bürgerin und jeder Bürger überflüssige oder zu erneuernde Verkehrszeichen mit Ortsangabe melden. Die Daten werden anonymisiert versandt. Rückfragen der Behörden bei den Teilnehmern sind daher nicht möglich. Wichtig ist, das Verkehrszeichen und den Aufstellort möglichst genau zu beschreiben. Dazu kann auch ein Foto mitverschickt werden. Zwingend anzugeben ist der Regierungsbezirk, in dem sich das zu überprüfende Schild befindet, damit die Bürgervorschläge zielgerichtet an die vor Ort zuständigen Behörden weitergeleitet werden können. Jeder Vorschlag erhält eine individuelle Nummer, mit der das Prüfergebnis ab Herbst unter www.sichermobil.bayern.de abgerufen werden kann.

    Die staatlichen Behörden wie die Regierungen, die staatlichen Bauämter mit Straßenbauaufgaben oder die Landratsämter können nur die Verkehrszeichen prüfen, die in ihrer eigenen Zuständigkeit liegen (z. B. Staatsstraßen, Kreisstraßen). Meldungen zu Verkehrszeichen in kommunaler Verantwortung werden an den Markt Thierhaupten weitergeleitet und direkt vor Ort bearbeitet.

    Bitte melden Sie über das Bürgerformular (www.sichermobil.bayern.de) Verkehrsschilder, die Sie für überflüssig halten oder die erneuert werden sollten. Bis zum 31. August 2014 können Sie mitmachen und damit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen leisten.